Per „New Work Compass“ das spezifisch Innovative erkunden

„New Work“ erfordert ganz neue Sichtweisen auf unsere Arbeitswelt. Heutige und aufkommende Formen des Kollaborierens, Kommunizierens, Produzierens und Innovierens in Arbeitslandschaften und Raumerfahrungen zu übertragen, gestaltet sich als hochkomplexer Prozess. Der „New Work Compass“ von REALACE schafft für alle Beteiligten Orientierung und stellt während der Entwicklung und Planung sicher, dass Vermieter das Potential und die Flächeneffizienz ihrer Immobilie genau kennen und im engen Dialog mit dem Mieter exakt herausgearbeitet wird, was für ihn in welchem Bereich das Wesentliche ist oder werden soll.

Vorteile sind erkannt, Lösungen bleiben individuell

Sich nicht nur im eigenen Zuhause, sondern auch am Arbeitsplatz wohl zu fühlen, ist ein Bedürfnis, das Arbeitgeber wie Google schon früh zum wesentlichen Kriterium ihrer Raumgestaltung gemacht, in der Pionierrolle erprobt und umgesetzt haben. Heute wollen immer mehr Unternehmen – wachsende wie etablierte, große wie mittelständische – mit einer modernen Arbeitswelt ihre Vision und Kultur zum Ausdruck bringen, wollen Menschen und Talente anziehen und begeistern, wollen Imagewechsel vollziehen, wollen Gegenwart und Zukunft der Arbeit mitgestalten.

Das Potential für Arbeitgeber, die den Bedarfen und Bedürfnissen ihrer MitarbeiterInnen mit einer modernen Bürolandschaft begegnen, ist enorm: Zahlreiche Studien belegen inzwischen die höchst motivations-, kreativitäts-, produktivitäts- und innovationsfördernde Wirkung. Eine Arbeitsumgebung, die effizienzfördernd, höchst funktionell, gleichzeitig identitätsstiftend und repräsentativ ist, die jenseits normierter Zellen- und Flurabmessungen inspiriert und Spaß macht, die abwechslungsreich und anregend ist, wird sich natürlich mieterspezifisch – und im Kontext der verfügbaren Fläche(n) – völlig unterschiedlich ausgestalten. Je nach Branche, Struktur und Identität eines Unternehmens ergeben sich wesentliche „Stellschrauben“ für die Planung, den Bedarf an Raumtypologien, das Nutzungsprogramm sowie gestalterische Charakteristika. So müssen zum Beispiel in technologieorientierten Konzernen innovations- und produktionsorientierte Performances begünstigt werden und zugleich eine reaktionsschnelle Kundenbetreuung und Marktbeobachtung gewährleistet sein.

Eine Arbeitslandschaft zu kreieren erfordert Gespür. Und Orientierungssinn!

Wie ausprägt agile, kreative, virtuelle, mechanische Strukturen und Arbeitsweisen innerhalb eines Unternehmens im Einzelnen sind – und welche Formen der Kommunikation und Kollaboration, welche Kreuzungspunkte und Sammelpunkte nötig sind – wird die Anforderungen an Architektur und Design in einer Fläche/auf einem Gelände beeinflussen. Um Unternehmen auf ihrem Weg in die eigene innovative Arbeitswelt in jeder Phase der Entwicklung begleiten zu können und das Spezifische und Wesentliche für die Umsetzung zu ermitteln, hat REALACE den „New Work Compass“ als integriertes Verfahren entwickelt. Das prozessorientierte Werkzeug dient der Beratung des Mieters, ebenso regt es als kreativer Impuls immer wieder den vielschichtigen Dialog in der engen Kollaboration aller Beteiligten an. Entlang des Kompasses können vier wesentliche Kategorien untersucht werden, die insgesamt acht Dimensionen umfassen.


Ausschnitt REALACE „New Work Compass“: Die Dimensionen und Themen des Kompasses werden für jeden Mieter spezifisch aufgefächert, um dessen Anforderungen, Bedarfe und Träume im Kontext der gebotenen Flächenpotentiale planerisch und atmosphärisch perfekt auszurichten.

Der „New Work Compass“ orientiert und zeigt Wesentliches auf

Der Kompass dient ganz konkret der Beantwortung entscheidender Schlüsselfragen, u.a. zur Identität des Unternehmens, zu internen Arbeitsprozessen, zur Arbeitsweise mit Partnern und Kunden, zu generellen und betrieblichen Arbeitsbedingungen, Reglements, Gewohnheiten und Riten, zu Atmosphären, „Dresscode“ und Abgrenzungskriterien, zu Aufgabenfeldern und Vorhaben, zu Notwendigkeiten und Träumen. Die Identifikation relevanter Treiber für produktive Arbeitsformen, die Wahrnehmung (räumlicher wie unternehmenskultureller) Botschaften, relevante Strukturen sowie Technologien und für Wohlfühl- und Gesundheitsfaktoren zeigt letztlich die Richtung an, die alle am Entwicklungsprozess beteiligten Parteien als verlässliche Orientierung dienen darf.

Den „New Work Compass“ können wir in unterschiedlichen Entwicklungsstufen und Anwendungsbereichen einsetzen und ihn dabei als Prozess und/oder Werkzeug stringent an den bekannten Anforderungen und Bedarfen sowie an den zu untersuchenden Potentialen, Wünschen, Visionen der jeweiligen Mieter ausrichten. So kann der Kompass in der Beratung von Unternehmen greifen, die eine neue Arbeitswelt kreieren oder ihre bisherige Arbeitslandschaft verbessern wollen, er kann aber auch Vermietern Wege aufzeigen, wie sie ihren Mietern eine bessere Nutzung von Flächen bieten können bzw. sie – in Abgrenzung zu Wettbewerbern – als „Coach“ und somit als Anbieter von mieterspezifischen Arbeitslandschaften (und nicht von einfach nur Flächen) etablieren und positionieren. Außerdem hilft der Kompass Investoren, Entwicklern und Planern als qualitätssicherndes Tool bei der Examination, Bewertung und Wiederbelebung ungewöhnlicher, mitunter vermeintlich „schwieriger“ Bestandsobjekte, deren Chance, sich (wieder) in eine nachgefragte Immobilie zu transformieren, es sorgfältig freizulegen und zu bewerten gilt.


Im Rahmen ausgewählter Veranstaltungen stellt Daniel Bormann den REALACE „New Work Compass“ vor. Nächster Termin:

  • 12. April 2018: REPOOL 2018 – Die Immobilienfonds-Konferenz